Funkamateure helfen bei Flutkatastrophe in Indien

  • 20.08.18 15:09
  • Willi Kraml
  •   Notfunk Alle Verbände ÖVSV Dachverband

Jayu VU2JAU berichtet, dass Funkamateure im indischen Bundesstaat Kerala aktiv auf diese Katastrophe reagieren. Überschwemmungen durch Monsunregen und überlaufende Dämme haben derzeit über 300 Menschenleben gefordert, und 300.000 Menschen mussten in Hilfslager evakuiert werden.

Sie verwenden HF und VHF für die lokale und Wide-Area-Kommunikation zwischen den Distriktreferenten und vielen ihrer lokalen Büros. Stationen arbeiten 24 Stunden am Tag auf 7110 kHz und 145,5 MHz sowie einem lokalen 2m Repeater in Idukki. Die Stationen sind an der Übermittlung von Nachrichten beteiligt, die die Verwaltung bei der Durchführung der Evakuierung unterstützen, wie beispielsweise die Organisation von Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten usw.

Die Bereitschaft des Amateurfunks wurde den staatlichen Katastrophenschutzbehörden und lokalen Behörden bereits vor Augen geführt und wird nun gut genutzt.

Viele Funkamateure in der Gegend sind bereits aktiv und viele weitere sind bereit zu helfen. Stationen außerhalb Indiens werden gebeten, zu helfen, indem sie QRM zu ihren Operationen vermeiden.

Auch die "Times of India" berichtet über die Aktivitäten der Funkamateure:

"Inzwischen sind Funkamateure eingeschaltet, um wichtige Verbindungen herzustellen. In den drei Taluk-Büros in Mananthavady, Sultan Bathery und Vythiri wurde ein Hauptkontrollraum eingerichtet. [...] Das Rufzeichen des Katastrophenschutzzentrums (DEOC) für Hochwassermanagement bei der Sammelstelle ist VU2PDA. Die Rufzeichen für Taluk-Büros sind - Sultan Bathery (VU2JLE), Mananthavady (VU3AYR) und Vythiri (VU20J)."

 

Quellen: